Kin­der und Oper? — Kin­der und Oper!

Dass dies kein Wider­spruch ist, bewies das Ensem­ble „Ani­ma­to“, das am 1. März zu Gast an der Amper­schu­le war. Spie­le­risch und kind­ge­recht erleb­ten unse­re 5. und 6. Kläss­ler, viel­leicht zum ers­ten Mal in ihrem Leben, eine Oper des Bran­chen­pri­mus Richard Wag­ner. „Der flie­gen­de Hol­län­der“ segel­te mit sei­nem Schiff in unse­re Turn­hal­le und schnell waren die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit­ten­drin und erleb­ten haut­nah, zum Teil selbst als akti­ve Schau­spie­ler, die Tra­gö­die um die Lie­be zwi­schen Sen­ta und dem Jäger Erik.

Beson­ders beein­dru­ckend war, dass mit ein­fachs­ten Requi­si­ten ein Höchst­maß an Illu­si­on erzeugt wur­de und die Schü­ler sich selbst als Teil der Segel­crew des flie­gen­den Hol­län­ders fühlten.

Wie­der ein­mal wur­de bewie­sen, dass oft Gegen­sätz­li­ches ganz gut zusam­men­passt und vor allem Musik und Thea­ter alle Men­schen errei­chen kann.

Ein beson­de­rer Dank gilt an die­ser Stel­le Frau Walton, die das Ensem­ble bereits zum 8. Mal an unse­re Schu­le hol­te! Ger­ne wieder!

Text: Johan­nes Luft