M&E‑Truck besucht die Amperschule

Mit­te Okto­ber stand der M&E‑Truck für eine Woche an der Amper­schu­le. Die Schüler*innen der Klas­sen 7 – 9 der Amper­schu­le sowie umlie­gen­der Schu­len konn­ten sich live über die beruf­li­chen Mög­lich­kei­ten der Metall- und Elek­tro­in­dus­trie infor­mie­ren und auch gleich ausprobieren. 

Das ist das Tol­le am Kon­zept des M&E‑Trucks: Es wer­den nicht nur Infor­ma­tio­nen zu ein­zel­nen Beru­fen erzählt. Die Schüler*innen dür­fen selbst elek­tri­sche Schalt­krei­se zusam­men­bau­en und mit Hil­fe von Mut­tern eine Metall­plat­te eben ein­rich­ten. Sie kön­nen eine Anla­ge steu­ern, die einen Deckel auf ein Gefäß setzt oder ein  Erin­ne­rungs­stück an der CNC-Frä­se pro­gram­mie­ren und frä­sen las­sen. Die neu­es­te Errun­gen­schaft im Tüf­tel-Truck in die­sem Jahr ist der Cobot, ein koope­ra­ti­ver Robo­ter. Unter Anlei­tung von Herrn Ammon und Herrn Schnei­der, den Betreu­ern des Trucks, konn­ten die Schüler*innen den Robo­ter pro­gram­mie­ren, so dass er ein Zahn­rad­ge­trie­be bau­en kann, um eine LED zum Leuch­ten zu bringen.

Außer­dem waren zwei Aus­zu­bil­den­de der Rit­ter­wer­ke aus Grö­ben­zell zu Besuch und berich­te­ten über ihre Aus­bil­dung. Die Schüler*innen hat­ten die Mög­lich­keit, Fra­gen direkt an Azu­bis zu stel­len und erfuh­ren so aus der Sicht eines Aus­zu­bil­den­den, wie sie am Bes­ten vor­ge­hen, um an eine Aus­bil­dungs­stel­le zu kom­men und wie eine Aus­bil­dung abläuft.

Die 9. Klas­se unse­rer Schu­le führ­te ein Inter­view mit dem Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Ver­bands der Metall- und Elek­tro­in­dus­trie (bay­me), Bert­ram Bros­sardt, per Video­schal­tung im Ober­ge­schoss des Trucks. Herr Bros­sardt ver­such­te den Schü­lern zu ver­mit­teln, wie attrak­tiv die Beru­fe der Metall- und Elek­tro­in­dus­trie sind: „Es gibt eine gro­ße Band­brei­te an Tätig­kei­ten und eine gute Bezah­lung. Die Per­spek­ti­ve nach der Aus­bil­dung ist gut. Die meis­ten wer­den direkt über­nom­men. Auch Mäd­chen kön­nen die­se Beru­fe gut erler­nen.“ Aller­dings soll­ten die Schü­ler nicht nach dem Gehalt schau­en, son­dern nach ihren Bega­bun­gen. „Man muss in sich hin­ein hören, was man kann und was man sich zutraut. Jeder soll sich kri­tisch damit aus­ein­an­der­set­zen. Mit dem Truck wol­len wir die­sen Pro­zess unterstützen.“

Die Rück­mel­dun­gen der Schüler*innen über den Besuch des Trucks sind immer sehr posi­tiv. Des­halb freu­en wir uns, dass der Truck auch im nächs­ten Jahr wie­der Sta­ti­on an der Amper­schu­le machen wird. Somit haben dann auch die jün­ge­ren Schüler*innen eine Chan­ce, den Truck von innen zu sehen.

Bericht: Nico­le Gleiß­ner, Berufs­ein­stiegs­be­glei­tung (bfz gGmbH)