Stand­bil­der im Deutschunterricht

In der Ganz­ta­ges­klas­se 6b wer­den Tex­te leben­dig. Jede Klein­grup­pe über­legt sich genau, wie man eine aus­ge­wähl­te Text­stel­le rea­lis­tisch dar­stel­len kann. Ertönt das Kom­man­do „Free­ze!“, dann friert augen­blick­lich jede Bewe­gung ein und die Klas­se begut­ach­tet anschlie­ßend jeden Gesichts­aus­druck und jede Kör­per­hal­tung. Es ist gar nicht leicht, eine hal­be Minu­te still zu ste­hen, aber der Effekt ist beein­dru­ckend. Die Schü­ler regen nicht nur ihre Fan­ta­sie an, sie ler­nen auch gleich­zei­tig eine bes­se­re Kör­per­be­herr­schung und stel­len sich der kon­struk­ti­ven Kri­tik der Zuschau­er. Was ist gut? Was könn­te man anders machen? Am Ende sind sich alle einig: es ist sicher nicht das letz­te Stand­bild in der 6b!